Fußgängerbrücke in Körbecke wird teilsaniert

Überarbeitung der östlichen Betonkappe als erster Schritt

Der Ruhrverband beginnt am 31. Juli mit einer teilweisen Sanierung der 1965 fertig gestellten Körbecker Brücke. In einem ersten Schritt wird die etwa 500 Meter lange östliche Betonkappe längs der Brücke in Richtung Stockumer Damm überarbeitet. Dabei werden die nach fast 50 Jahren versprödeten Fugen zwischen den einzelnen Brückenteilen sowie die Fahrbahnfuge vor der Brückenkappe erneuert und so die künftige Dichtheit des Bauwerks gesichert. Der Beton erhält zudem ein Oberflächenschutzsystem, um ihn dauerhaft zu erhalten.

Die Arbeiten werden mit einem speziellen Brückenuntersichtgerät ausgeführt, mit dem von einem Mannkorb aus alle Bereiche der Betonkappe erreichbar sind. Eine aufwändige vollständige Einrüstung der Brücke wird dadurch vermieden. Die Bauarbeiten werden je nach festgestelltem Sanierungsbedarf bis voraussichtlich Ende September dauern und rund 70.000 Euro kosten. Ob die in Richtung Staumauer orientierte Betonkappe ebenfalls noch in diesem Jahr saniert werden kann, hängt wesentlich vom Wetter ab, denn vor allem für die Beschichtungsarbeiten sollte es trocken und nicht kälter als fünf Grad plus sein.

Dass der Baubetrieb auf und vor der Brücke den Rad- und Fußverkehr beeinträchtigen wird, ist unvermeidbar. Der Ruhrverband und das ausführende Unternehmen sind jedoch bemüht, eine vollständige Sperrung der Brücke während der gesamten Bauarbeiten zu vermeiden.

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