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Deponie Griesenbrauck

Die Oberflächenabdichtung der Deponie hat folgenden Aufbau

Abschlussplanung

Durch den Wegfall der Abfallablagerung-verordnung in 2009 wurden nach dem 16.07.2009 keine Abfälle mehr auf der Deponie Griesenbrauck abgelagert.
Ab diesem Zeitpunkt liefen die Planungen für die Außerbetriebnahme bzw. Abdeckung der Deponie mit der fachlichen Unterstützung des Planungsbüros Umtec, Osnabrück, an.

Die gesamte Abdichtung wurde vom Ruhrverband in Abstimmung mit der Bezirksregierung Arnsberg als eine DKII-Abdichtung geplant und wird z.Zt. durchgeführt.

Schweißarbeiten bei der Verlegung der Kunststoffdichtungsbahnen (KDB)

Die Fläche der Deponie umfasst ca. 5,5 ha. Insgesamt werden ca. 49.000 m² Kunststoffdichtungsbahn (Dicke ca. 2,5 mm) verlegt und 44.000 m³ Rekultivierungsboden aufgebracht.

Das eingesetzte Dichtungskontrollsystem ist in der Lage, Leckagen ab 5 mm Durchmesser (entsprechend einer Leckage von 20 mm²) mit einer Ortungsgenauigkeit < 20 m² zu orten. Aufgrund bzw. trotz des schlechten Wetters im Sommer hat die bauausführende bereits die komplette Deponiefläche mit Kunststoffdichtungsbahn abgedeckt. Auch der Rekuboden ist fast vollständig eingebaut worden. Momentan wird das Dichtungskontrollsystem komplettiert und getestet. Je nach Wetterlage müssen in 2012 noch einzelne Arbeiten wie Betriebswege und Teile der Oberflächenentwässerung fertig gestellt werden.

Insgesamt betragen die Kosten für die Abschlussmaßnahme ca. 2,5 Mio Euro. Die Mittel werden aus Rückstellungen bedient, die der Ruhrverband für Entsorgungs- und Stilllegungsmaßnahmen angelegt hat.

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