Wassergütewirtschaft
Der Ruhrverband hat in den Jahren 1990 bis 2006 rund 1,6 Milliarden Euro investiert, um seine Kläranlagen so auszubauen, dass die Nährstoffe Phosphor und Stickstoff weitgehend zurückgehalten werden. Er erfüllte damit die gestiegenen gesetzlichen Anforderungen an die Abwasserreinigung, die als Reaktion auf das Robbensterben und die Algenpest in der Nordsee seit Ende der 1980er-Jahre deutlich verschärft worden waren.
Nach Abschluss dieses Kläranlagenausbauprogramms hat der Ruhrverband seine Investitionstätigkeit in der Wassergütewirtschaft erheblich zurückfahren können. Die derzeitigen Anlagen erfüllen den notwendigen Stand der Technik in vollem Umfang und erfordern daher zurzeit im Wesentlichen nur noch Erhaltungsinvestitionen.
Im Geschäftsjahr 2010 betrugen die Investitionen im Bereich Gewässergütewirtschaft rund 19,9 Millionen Euro – insbesondere für Maßnahmen der Niederschlagswasserbehandlung.
Wassermengenwirtschaft
In der Wassermengenwirtschaft wurden im Geschäftsjahr 2008 folgende Baumaßnahmen durchgeführt:
Im Jahr 2008 betrugen die Investitionen im Bereich Wassermengenwirtschaft rund 3 Millionen Euro.