Aufgabe Wassergütewirtschaft
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Eine der Hauptaufgaben des Ruhrverbands ist es, für die Reinheit
und damit für die Wasserqualität der Ruhr zu sorgen. Auf diesem
Gebiet der "Wassergütewirtschaft" leistet der Ruhrverband
einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Das tut er mit Erfolg, denn
heute ist die Ruhr im weltweiten Vergleich der Industrieregionen einer
der saubersten Flüsse. Viele anspruchsvolle Fischarten wie Forelle
und Äsche fühlen sich hier wieder wohl. An den Flussufern nisten
Eisvögel und weitere geschützte Vogelarten.
Wassergütewirtschaft ist eine ständige Herausforderung. Der
Ruhr fließen täglich die Abwässer von 2,2 Millionen Menschen
aus privaten Haushalten und zusätzlich aus gewerblichen Betrieben
zu. Diese Abwässer, die von den Gemeinden gesammelt und den Kläranlagen
des Ruhrverbands zugeleitet werden, weisen viele verschiedene Verunreinigungen
auf: Das reicht von Speiseresten über Fäkalien bis zu den Reststoffen
der vorbehandelten gewerblichen Abwässer.
Derart verschmutzt dürfen diese Abwässer nicht in die Flüsse
gelangen. Deshalb plant, baut und betreibt der Ruhrverband Kläranlagen.
Die Planung der Anlagen erfolgt zentral, das Überwachen der Bauarbeiten
und das Betreiben der Anlagen dagegen dezentral durch die regionalen Abteilungen.
Die Zuständigkeit für Planung und Betrieb in einem Unternehmen
hat den großen Vorteil, dass die so gewonnenen Erfahrungen
für konsequente Weiterentwicklungen genutzt werden können. Der
Erfolg dieser Praxis lässt sich an den qualitativ guten Abläufen
der Ruhrverbandskläranlagen ablesen.
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