Aufgrund akuter Steinschlaggefahr musste der Ruhrverband den nördlichen Uferrandweg des Hengsteysees im Januar 2010 für den Publikumsverkehr sperren. Untersuchungen hatten ergeben, dass auf einem rund 300 Meter langen Teilstück ein erhebliches Risiko bestand, dass Felsbrocken aus der bis zu 25 Meter hohen Wand auf den Uferweg stürzen könnten. Der Weg wurde am 15. April 2011 nach aufwändiger Sanierung wieder freigegeben.
Auf einer Fläche von insgesamt rund 3.500 Quadratmetern wurde der Felshang mit einem hochfesten Schutznetzgeflecht überzogen, das mit rund 750 Felsnägeln tief im Gestein verankert wurde. Für jeden Felsnagel musste ein Loch von 90 Millimetern Durchmesser und vier Metern Tiefe gebohrt werden. Einzelne große Felsblöcke, die außerhalb des durch das Netz gesicherten Bereichs liegen, wurden ebenfalls mit Felsnägeln verankert. Eine weitere Schutzmaßnahme ist ein bis zu vier Meter hoher Zaun, der an besonders gefährdeten Stellen im Hang angebracht wurde.
Rund 750.000 Euro hat die Hangsicherung gekostet. Da der Uferrandweg unter anderem die auf Dortmunder Stadtgebiet liegende Kläranlage Klusenberg erschließt, werden die Baukosten zum überwiegenden Teil aus dem Gebührenaufkommen der Stadt Dortmund finanziert und vom Ruhrverband mit einer Laufzeit von zehn Jahren über die Verbandsbeiträge abgerechnet.