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Erfurter Gespräche

In Ergänzung zum Workshop Flussgebietsmanagement hat die DWA im Jahr 2003 mit den Erfurter Gesprächen eine weitere Seminarreihe zur Europäischen Wasserrahmenrichtlinie geschaffen, die thematisch insbesondere die Belange des mitteldeutschen Raums behandeln und diskutieren soll. Die DWA arbeitet dabei eng mit dem thüringischen Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt zusammen. Über die Seminarleitung ist auch der Ruhrverband in die inhaltliche Ausgestaltung der Erfurter Gespräche eingebunden.

Erfurter Gespräche 2013: Herausforderungen bei der Erreichung der Bewirtschaftungsziele

Die Verfolgung der Zielsetzungen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie hat mittlerweile mehr oder weniger in das wasserwirtschaftliche Tagesgeschäft Eingang gefunden. Bei dieser Aufgabe besteht allerdings weiterhin die Unsicherheit, wie die in den Bewirtschaftungsplänen eher abstrakt formulierten Handlungsrichtungen in konkrete Maßnahmen vor Ort zu übersetzen sind. Zudem gilt es, bei jeder Maßnahmenfindung auch die Ziele anderer Handlungsfelder, wie beispielsweise Hochwasserschutz, regenerative Energieerzeugung oder die Landwirtschaft, mit in Betracht zu ziehen und die mitunter daraus resultierenden gegensätzlichen Ansprüche in der Entscheidungsfindung zu berücksichtigen. Wichtige Aktionsbereiche zur Behebung bestehender morphologischer Defizite sind Gewässerrenaturierung und Gewässerunterhaltung. Doch welche Wirkungen hinsichtlich einer Verbesserung der Rahmenbedingungen für Flora und Fauna lassen sich durch Maßnahmen in diesen beiden Handlungsfeldern tatsächlich erreichen. Diese vorgenannten Aspekte sind im Rahmen der elften Erfurter Gespräche beleuchtet und in einem intensiven Meinungs- und Gedankenaustausch diskutiert worden.

Die einzelnen Veranstaltungsbeiträge können Sie hier nachlesen.

Erfurter Gespräche 2012: Wasserwirtschaft im Zeichen der neuen Bewirtschaftungsplanung

Nach der Verabschiedung der ersten Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme ist es nun Aufgabe der Wasserwirtschaft, die eher abstrakt gehaltenen Ziele in konkrete Handlungen zu übersetzen. Dabei gilt es allerdings, diese Inhalte auch an den jeweils anstehenden aktuellen Entwicklungen zu spiegeln und sich daraus ergebende spezielle Einzelfragestellungen stets in den notwendigen Gesamtkontext einer integrierten Gewässerbewirtschaftung zu stellen. Zur Erreichung der gesetzten Ziele bedarf es auch der Durchführung entsprechender Maßnahmen. Um diese zielgerichtet platzieren zu können, erscheint eine vorherige Erörterung und Erarbeitung möglicher Lösungsansätze und Methodiken zweckdienlich. Neben der vertieften Analyse spezieller Fragestellungen rund um die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie haben sich zehnten Erfurter Gespräche 2012 intensiv mit der Vorstellung einer strukturierten Vorgehensweise zur Herstellung der noch fehlenden Durchgängigkeit und zur Verbesserung der gewässermorphologisch bedingten Defizite von Flora und Fauna befasst.

Die einzelnen Veranstaltungsbeiträge können Sie hier nachlesen.

 

Erfurter Gespräche 2011: Gewässerbewirtschaftung gemäß Wasserrahmenrichtlinie – erste Einsichten und Erkenntnisse

Wesentliche Grundlage des wasserwirtschaftlichen Handelns sind seit Anfang 2010 die ersten Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme gemäß Europäischer Wasserrahmenrichtlinie. Diese sind zu verbinden mit den weiteren Herausforderungen für die Wasserwirtschaft, dem Klimawandel, dem steigenden Hochwasserrisiko und die Umsetzung der Meeresstrategierichtlinie. Wichtiger Handlungsschritt für die konkrete praktische Arbeit wird es sein, die sehr allgemein gehaltenen Maßnahmen der Maßnahmenprogramme konkreter zu fassen und eine mehr detaillierte Maßnahmenplanung anzustoßen. Dies sollte im Sinne der Wasserrahmenrichtlinie jedoch nicht von oben verordnet, sondern in einem gemeinsamen Dialog zwischen Behörden und Betroffenen erfolgen. Hierfür gilt es, eine geeignete Plattform des Dialogs zu finden, aber auch bewährte Beteiligungsprozesse weiterzuführen, um geeignete, kosteneffiziente und vor dem Hintergrund der oben genannten Herausforderungen möglichst synergistische Maßnahmen zu erarbeiten und letztendlich umzusetzen. Diesen Aspekten haben sich die Erfurter Gespräche 2011 in einem intensiven Meinungs- und Gedankenaustausch gewidmet.

Die einzelnen Veranstaltungsbeiträge können Sie hier nachlesen.

Erfurter Gespräche

Erfurter Gespräche 2010: Der erste Bewirtschaftungsplan - vom Entwurf zur Ausführung

Im Dezember 2009 wurden der erste Bewirtschaftungsplan und das zugehörige Maßnahmenprogramm rechtskräftig. Dieser Bewirtschaftungsplan bündelt die Erkenntnisse der bisherigen Umsetzungsphasen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie und soll die Weichen für das zukünftige wasserwirtschaftliche Handeln mit Blick auf die Richtlinienzielgröße "guter Gewässerzustand" stellen. Die Herausforderung ab dem Jahr 2010 wird sein, wie die Inhalte des Bewirtschaftungsplans und des Maßnahmenprogramms umgesetzt werden können. Hiervon sind sowohl die verschiedenen Gruppierungen der Gewässernutzer als auch die behördlichen Institutionen betroffen. Zudem ist es notwendig, einen effizienten und transparenten Weg zur Maßnahmenrealisierung einzuschlagen. Diese Aspekte wurden im Rahmen der Erfurter Gespräche 2010 beleuchtet und in einem intensiven Meinungs- und Gedankenaustausch diskutiert.

Die einzelnen Veranstaltungsbeiträge können Sie hier nachlesen.

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