In Ergänzung zum Workshop Flussgebietsmanagement hat die DWA im Jahr 2003 mit den Erfurter Gesprächen eine weitere Seminarreihe zur Europäischen Wasserrahmenrichtlinie geschaffen, die thematisch insbesondere die Belange des mitteldeutschen Raums behandeln und diskutieren soll. Die DWA arbeitet dabei eng mit dem thüringischen Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt zusammen. Über die Seminarleitung ist auch der Ruhrverband in die inhaltliche Ausgestaltung der Erfurter Gespräche eingebunden.
Erfurter Gespräche 2012: Wasserwirtschaft im Zeichen der neuen Bewirtschaftungsplanung
Die zehnte Veranstaltung dieser Seminarreihe widmet sich am 24. und 25. Januar 2012 zunächst einigen spezielle Fragestellungen bei der Umsetzung der WRRL. Zudem stehen Lösungsansätze und Methodiken zur Herstellung der Durchgängigkeit und Verbesserung der Gewässerstruktur im besonderen Fokus der Veranstaltung. Den Programmflyer können Sie hier einsehen.
Erfurter Gespräche 2011: Gewässerbewirtschaftung gemäß Wasserrahmenrichtlinie – erste Einsichten und Erkenntnisse
Wesentliche Grundlage des wasserwirtschaftlichen Handelns sind seit Anfang 2010 die ersten Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme gemäß Europäischer Wasserrahmenrichtlinie. Diese sind zu verbinden mit den weiteren Herausforderungen für die Wasserwirtschaft, dem Klimawandel, dem steigenden Hochwasserrisiko und die Umsetzung der Meeresstrategierichtlinie. Wichtiger Handlungsschritt für die konkrete praktische Arbeit wird es sein, die sehr allgemein gehaltenen Maßnahmen der Maßnahmenprogramme konkreter zu fassen und eine mehr detaillierte Maßnahmenplanung anzustoßen. Dies sollte im Sinne der Wasserrahmenrichtlinie jedoch nicht von oben verordnet, sondern in einem gemeinsamen Dialog zwischen Behörden und Betroffenen erfolgen. Hierfür gilt es, eine geeignete Plattform des Dialogs zu finden, aber auch bewährte Beteiligungsprozesse weiterzuführen, um geeignete, kosteneffiziente und vor dem Hintergrund der oben genannten Herausforderungen möglichst synergistische Maßnahmen zu erarbeiten und letztendlich umzusetzen. Diesen Aspekten haben sich die Erfurter Gespräche 2010 in einem intensiven Meinungs- und Gedankenaustausch gewidmet.
Die einzelnen Veranstaltungsbeiträge können Sie hier nachlesen.
Erfurter Gespräche 2010: Der erste Bewirtschaftungsplan - vom Entwurf zur Ausführung
Im Dezember 2009 wurden der erste Bewirtschaftungsplan und das zugehörige Maßnahmenprogramm rechtskräftig. Dieser Bewirtschaftungsplan bündelt die Erkenntnisse der bisherigen Umsetzungsphasen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie und soll die Weichen für das zukünftige wasserwirtschaftliche Handeln mit Blick auf die Richtlinienzielgröße "guter Gewässerzustand" stellen. Die Herausforderung ab dem Jahr 2010 wird sein, wie die Inhalte des Bewirtschaftungsplans und des Maßnahmenprogramms umgesetzt werden können. Hiervon sind sowohl die verschiedenen Gruppierungen der Gewässernutzer als auch die behördlichen Institutionen betroffen. Zudem ist es notwendig, einen effizienten und transparenten Weg zur Maßnahmenrealisierung einzuschlagen. Diese Aspekte wurden im Rahmen der Erfurter Gespräche 2010 beleuchtet und in einem intensiven Meinungs- und Gedankenaustausch diskutiert.
Die einzelnen Veranstaltungsbeiträge können Sie hier nachlesen.
Erfurter Gespräche 2009: Bewirtschaftungsplan und Maßnahmenprogramm im Entwurf
Ende 2008 wurden die Entwürfe der Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme für die einzelnen Flussgebietseinheiten öffentlich ausgelegt. Sie sollen Zustände und Defizite aufzeigen und zu deren Behebung Bewirtschaftungsziele für die einzelnen Gewässer sowie Maßnahmen zur Erreichung des geforderten guten Zustands vorsehen. Mit der Offenlegung ist erstmals eine detaillierte Analyse der bisherigen Bewirtschaftungsplanung möglich. Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen: Was konnte bereits mit dem ersten Entwurf erreicht werden? An welchen Stellen sind noch Verbesserungen notwendig und möglich?
Zugleich erlauben die Entwürfe der Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme einen genaueren Blick auf besonders relevante Aspekte der Maßnahmenplanung. Wie wurden beispielsweise die abstrakten Ziele in konkrete Maßnahmen übersetzt? Wie erfolgte die Einbindung der Beteiligten? Diese Aspekte wurden im Rahmen der Erfurter Gespräche 2009 in einem intensiven Meinungsdialog und Gedankenaustausch diskutiert.
Die einzelnen Veranstaltungsbeiträge können Sie hier nachlesen.