Baden in den Talsperren des Ruhrverbands

Die Ruhr ist kein ausgewiesenes Badegewässer gemäß den Anforderungen der EU-Badege- wässerrichtlinie - auch wenn ihre Wasserqualität dank der Arbeit, die die Kläranlagen des Ruhrverbands tagtäglich verrichten, in den letzten Jahren immer besser geworden ist. Vor allem bei starkem Regen kann es nämlich vorkommen, dass Abwässer ungereinigt in den Fluss gelangen und dadurch bestimmte Grenzwerte überschritten werden. Das Baden in der Ruhr ist daher grundsätzlich nicht erlaubt. 

Nach Herzenslust schwimmen und planschen können Erholungssuchende jedoch an den ausgewiesenen Badestellen, die der Ruhrverband an der Bigge-, Henne-, Lister-, Möhne- und Sorpetalsperre eingerichtet hat.  Eine Übersicht über die nach EG-Badegewässer-Richtlinie ausgewiesenen Badestellen in NRW bietet das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) in einer interaktiven Karte.

Außerhalb der ausgewiesenen Badestellen gilt in den Ruhrverbandstalsperren ein Badeverbot. Aufgrund der hohen Waldbrandgefahr, speziell im Sommer, darf außerdem in den Wäldern rund um die Talsperren nicht gegrillt und kein Lagerfeuer angezündet werden (siehe Merkblatt "Grillen und Feuermachen" (29 KB) ).