Die Kläranlage Plettenberg arbeitet nach dem Belebtschlammverfahren. Sie verfügt über eine gezielte Stickstoffelimination und über eine biologische Teilstrombehandlung (Deammonifikation). Sie ist ebenfalls in der Lage, Phosphor aus dem Abwasser zu entfernen. Des Weiteren verfügt die Kläranlage über Schönungsteiche, in denen das Abwasser eine Nachreinigung erfährt. Der bei der Abwasserreinigung anfallende Klärschlamm wird in Faulbehältern behandelt. Das dabei gewonnene Klärgas wird in einem Blockheizkraftwerk verwertet. Der ausgefaulte Klärschlamm wird maschinell entwässert und anschließend zur Entsorgung abgefahren.
| Inbetriebnahmedatum bzw. Datum der letzten Erweiterung: | 2009 |
| Ausbaugröße EW: | 34.000 E |
| Jahresabwassermenge 2010: | 8.071.913 m3/a |
| Mittlere Tagesabwassermenge: | 22.115 m3/d |
Ausgewählte Überwachungswerte und gemessene Konzentrationen (Stand 2010)
| amtlicher Überwachungswert [mg/l] | Jahresmittelwert der gemessenen Konzentrationen [mg/l] | |
| CSB | 90 | 22,72 |
| Nanorg. | 18 | 10,25 |
| Pges. | 0,8 | 0,50 |
| Einzugsgebiet/e: | Stadt Plettenberg mit ihren Ortsteilen; Finnentrop: Hülschotten; Attendorn: Windhausen, Lichtringhausen, Nuttmecke; Herscheid: Weiße Ahe, Friedrichsthal, Elsen, Hüinghausen |
| Adresse: | Lennestraße 2b 58840 Plettenberg |
| Ansprechpartner: | Regionalbereich Süd |
| Telefon: | 02391 598-0 |