Die Kläranlage Lennestadt-Grevenbrück arbeitet nach dem Belebtschlammverfahren. Sie verfügt über eine gezielte Stickstoffelimination und ist ebenfalls in der Lage, Phosphor aus dem Abwasser zu entfernen. Des Weiteren verfügt die Kläranlage über Schönungsteiche, in denen das Abwasser eine Nachreinigung erfährt. Der bei der Abwasserreinigung anfallende Klärschlamm wird in einem Faulbehälter behandelt. Der ausgefaulte Klärschlamm wird auf den anhängigen Schlammplätzen zwischengelagert, kampagnenweise entwässert und anschließend zur Entsorgung abgefahren.
| Inbetriebnahmedatum bzw. Datum der letzten Erweiterung: | 2005 |
| Ausbaugröße EW: | 29.800 E |
| Jahresabwassermenge 2010: | 4.697.097 m3/a |
| Mittlere Tagesabwassermenge: | 12.869 m3/d |
Ausgewählte Überwachungswerte und gemessene Konzentrationen (Stand 2010)
| amtlicher Überwachungswert [mg/l] | Jahresmittelwert der gemessenen Konzentrationen [mg/l] | |
| CSB | 40 | 19,34 |
| Nanorg. | 16 | 10,10 |
| Pges. | 0,6 | 0,25 |
| Einzugsgebiet/e: | Lennestadt: Grevenbrück, Bonzel, Bonzelerhammer, Theten, Germaniahütte, Sporke, Hespecke, Ortschaften entlang Elspebach einschl. Nebengewässer; Attendorn: Ortschaften im Entwässerungsgebiet Repetal |
| Adresse: | Repetalstraße 423 57439 Attendorn-Borghausen |
| Ansprechpartner: | Regionalbereich Süd |
| Telefon: | 02391 598-0 |