Die Kläranlage Hattingen arbeitet nach dem Belebtschlammverfahren. Sie verfügt außerdem über eine gezielte Stickstoffelimination und über eine biologische Teilstrombehandlung (Deammonifikation). Sie ist ebenfalls in der Lage, Phosphor aus dem Abwasser zu entfernen. Des Weiteren verfügt die Kläranlagen über Schönungsteiche, in denen das Abwasser eine Nachreinigung erfährt. Der bei der Abwasserreinigung anfallende Klärschlamm sowie angelieferte Speisereste und Fette werden in Faulbehältern behandelt. Das dabei anfallende Klärgas wird in einem Blockheizkraftwerk zur Strom- und Wärmeerzeugung verwendet. Der ausgefaulte Klärschlamm wird maschinell entwässert, in einer am Standort befindlichen Schlammtrocknungsanlage behandelt und anschließend zur Entsorgung abgefahren.
| Inbetriebnahmedatum bzw. Datum der letzten Erweiterung: | 1995 |
| Ausbaugröße EW: | 100.000 E |
| Jahresabwassermenge 2010: | 12.385.188 m3/a |
| Mittlere Tagesabwassermenge: | 33.932 m3/d |
Ausgewählte Überwachungswerte und gemessene Konzentrationen (Stand 2010)
| amtlicher Überwachungswert [mg/l] | Jahresmittelwert der gemessenen Konzentrationen [mg/l] | |
| CSB | 60 | 25,65 |
| Nanorg. | 13 | 9,95 |
| Pges. | 1 | 0,56 |
| Einzugsgebiet/e: | Hattingen: Mitte, Welper, Blankenstein, Bredenscheid, Holthausen; Sprockhövel; Bochum: Rauendahl, Stiepel, Linden |
| Adresse: | Weg zum Wasserwerk 15 - 17 45525 Hattingen |
| Ansprechpartner: | Regionalbereich West |
| Telefon: | 0201 178-0 |