Die Kläranlage Gevelsberg arbeitet nach dem Belebtschlammverfahren. Sie verfügt über eine gezielte Stickstoffelimination und ist ebenfalls in der Lage, Phosphor aus dem Abwasser zu entfernen. Des Weiteren verfügt die Kläranlage über Schönungsteiche, in denen das Abwasser eine Nachreinigung erfährt. Der bei der Abwasserreinigung anfallende Klärschlamm wird in einem Faulbehälter behandelt. Das dabei anfallende Klärgas wird in einem Blockheizkraftwerk verwertet. Der ausgefaulte Klärschlamm wird maschinell entwässert und anschließend zur Entsorgung abgefahren.
| Inbetriebnahmedatum bzw. Datum der letzten Erweiterung: | 1999 |
| Ausbaugröße EW: | 90.000 E |
| Jahresabwassermenge 2010: | 11.865.742 m3/a |
| Mittlere Tagesabwassermenge: | 32.509 m3/d |
Ausgewählte Überwachungswerte und gemessene Konzentrationen (Stand 2010)
| amtlicher Überwachungswert [mg/l] | Jahresmittelwert der gemessenen Konzentrationen [mg/l] | |
| CSB | 65 | 17,42 |
| Nanorg. | 13 | 6,63 |
| Pges. | 1,5 | 0,55 |
| Einzugsgebiet/e: | Stadtgebiet Gevelsberg; Ennepetal: Ortskern, Voerde, Altenvoerde, Milspe; Schwelm: Linderhausen; Wetter: Schmandbruch; Sprockhövel: Haßlinghausen; Hagen: Westerbauer; Wuppertal: Schiedsstraße |
| Adresse: | Hundeiker Straße 22 58285 Gevelsberg |
| Ansprechpartner: | Regionalbereich West |
| Telefon: | 0201 178-0 |