Die Kläranlage Duisburg-Kaßlerfeld arbeitet nach dem Belebtschlammverfahren. Sie verfügt außerdem über eine gezielte Stickstoffelimination und ist ebenfalls in der Lage, Phosphor aus dem Abwasser zu entfernen. Der bei der Abwasserreinigung anfallende Klärschlamm sowie angelieferte Speisereste und Fette werden in Faulbehältern behandelt. Das dabei anfallende Klärgas wird in einem Blockheizkraftwerk zur Strom- und Wärmeerzeugung verwendet. Der ausgefaulte Klärschlamm wird maschinell entwässert und anschließend zur Entsorgung abgefahren.
| Inbetriebnahmedatum bzw. Datum der letzten Erweiterung: | 1993 |
| Ausbaugröße EW: | 450.000 E |
| Jahresabwassermenge 2010: | 41.353.484 m3/a |
| Mittlere Tagesabwassermenge: | 113.297 m3/d |
Ausgewählte Überwachungswerte und gemessene Konzentrationen (Stand 2010)
| amtlicher Überwachungswert [mg/l] | Jahresmittelwert der gemessenen Konzentrationen [mg/l] | |
| CSB | 45 | 26,97 |
| Nanorg. | 13 | 5,97 |
| Pges. | 0,70 | 0,29 |
| Einzugsgebiet/e: | Stadtgebiet Mülheim a.d. Ruhr (außer Selbeck); Duisburg: Neudorf, Duissern, Altstadt, Kaßlerfeld, Neuenkamp, Kaiserberg; Oberhausen: Altstaden, Styrum, Zentrum (teilweise); Essen: Haarzopf, Ruhmbachtal |
| Adresse: | Am Blumenkampshof 60 47059 Duisburg |
| Ansprechpartner: | Regionalbereich West |
| Telefon: | 0201 178-0 |