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Stand der Abwasserreinigung beim Ruhrverband

Die Umsetzung der Vorgaben aus der EU-Richtlinie über die Behandlung von kommunalem Abwasser erfordert durch die Betreiber der Kläranlagen erhebliche technische und finanzielle Anstrengungen. Die damit einher gehenden Ausbaumaßnahmen der biologischen Abwasserbehandlung zeigen Erfolge, die in den nachfolgenden Tabellen für die einzelnen Kläranlagen des Ruhrverbands dargestellt werden. Die Tabellen beschränken sich auf die 46 Kläranlagen, die eine Ausbaugröße von mehr als 10.000 Einwohnerwerten aufweisen.

Die Grundlagen der folgenden Darstellungen für die Einhaltung der Überwachungswerte stammen aus der Selbstüberwachungsanalytik und aus den Analysen des Laboratoriums. Für den Ablauf stehen für das Jahr 2010 Analysen in ausreichender Anzahl zur Verfügung, um statistisch gesicherte Aussagen zu treffen. Zur Erhöhung der Sicherheit bei den Zulaufanalysen wurden die Ergebnisse aus den Jahren 2008 und 2010 hinzugezogen, da pro Jahr und Anlage im Zulauf nur zwölf 24-Stunden-Mischproben untersucht werden, soweit nicht signifikante Veränderungen im Einzugsgebiet zu verzeichnen waren.

 
 

Erläuterungen zu den Berechnungen
Tabelle AStammdaten der Anlagen des Ruhrverbands
Gr.Kl.:Größenklassen gem. Abwasserverordnung
Ausbaugröße:Angabe der z. Z. gültigen Ausbaugröße
EZ:Einwohnerzahl gem. Abfrage der Gemeinden zum Stichtag 30.6.2010
Abwasseranfall:Jahresmittelwert der Durchflussmessung in m3/a aus 2010
Jahresschmutzwassermenge:Berechnung über Tagesabflusssummen von Trockenwettertagen mit Niederschlag <= 0,3 mm aus 2010
Menge Industrie:Jahresabwassermenge der industriellen Einleiter gem. Veranlagung 2010

spez. Schmutzwasseranfall
neu (alter Wert 450 l/E*d):

Jahresschmutzwassermenge abzgl. Menge der Industrie bezogen auf Einwohnerzahl ein spezifischer Schmutzwasseranfall über 300 l/E*d wird als hoher Fremdwasseranfall bezeichnet
Tabelle BEinhaltung der Überwachungswerte 2010
Grundlagen:alle Ergebnisse der Kläranlagenüberwachung (SüwV und RV-Labor) aus dem Jahr 2010
Vergleichswerte:aus Genehmigungsbescheiden
Ermittlung von N ges.(TIN):pro Tag Summe (NH4-N+NO3-N+NO2-N) - nur Sommerwerte
Sommerwerte:für die Stickstoffkenngrößen wurden nur die Untersuchungen des Sommerhalbjahres benutzt (1.5. bis 31.10.)

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