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Abfallbilanz 2010

Abfallbilanz 2010 gemäß § 5c LabfG

1 Einleitung
Die Abfallbilanz beinhaltet Art, Menge und Verbleib der angefallenen und entsorgten Abfälle einschließlich deren Verwertung. Sie muss jährlich für das vorangegangene Jahr erstellt und in geeigneter Weise der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Sie ist auf Verlangen den zuständigen Abfallwirtschaftsbehörden vorzulegen. Soweit Abfälle nicht verwertet werden, ist dieses zu begründen.

Laut § 20 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes und dem Abfallgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (§ 5c LAbfG) sind die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger zur Erstellung von Abfallbilanzen verpflichtet.

Der Ruhrverband ist gemäß § 5 Abs. 8 LAbfG der für die Entsorgung der bei der Abwasserreinigung anfallenden Klärschlämme und sonstigen festen Stoffe zuständige öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger und hat somit für diesen Bereich jedes Jahr eine Abfallbilanz zu erstellen. Diese wird hiermit für das Jahr 2010 vorgelegt.

In den Verbandsanlagen (Kläranlagen, Entwässerungsanlagen, Niederschlagswasser-behandlungsanlagen, Pumpwerke und Stauseen) fallen folgende, vom Ruhrverband zu entsorgende Abfallarten an:

AbfallartAbfallschlüssel
Klärschlamm19 08 05
Rechengut19 08 01
Sandfanggut19 08 02
Treibgut, Mähgut19 09 01
Flusssedimente19 13 02


Die Angaben über Art, Menge und Verbleib der angefallenen und entsorgten Abfälle sind in der beiliegenden Abbildung Abfallbilanz 2010 dargestellt (Anlage 1).

Der Hauptanteil der zu entsorgenden Reststoffe fällt bei der Reinigung der den Ruhrverbandskläranlagen zugeleiteten Abwässer von Kommunen und Industrie an. Dazu zählt insbesondere Klärschlamm.

Der überwiegende Teil des Klärschlamms wird durch Faulung stabilisiert. Das dabei entstehende Faulgas wird in großen Teilen für Betriebszwecke, insbesondere das Aufwärmen des Rohschlamms für den Faulprozess, aber auch für die Heizung der Betriebsgebäude und zur Erzeugung elektrischer Energie bzw. von Druckluft für die Belebungsbecken eingesetzt. Damit wird der unter den jeweiligen anlagenspezifischen Randbedingungen wirtschaftlich nutzbare Energiegehalt der Klärschlämme verwertet.


2 Umrechnungsfaktoren

Im Rahmen des Rechengutkonzeptes wurden für 26 Kläranlagen des RV, auf denen 84 % des Rechenguts anfallen, Analysen durchgeführt. Der gewichtete Mittelwert für die Trockenmasse liegt bei 32 %.

Für die vorliegende Bilanz wurde die Feuchtmasse Sandfanggut jeweils mit dem Mittelwert TR = 56 % in Trockenmasse umgerechnet (vgl. ATV-Arbeitsgruppe 3.11.2).

Die Berechungen der spezifischen Massen für Rohschlamm, Sandfang- und Rechengut basieren auf dem Einwohnerwert EWBSB5 von 2.728.460. Dieser Einwohnerwert wurde anhand der BSB5-Belastung der Kläranlagen als 85-Perzentilwert aus den 24-h-Mischproben der letzten drei Jahre ermittelt. In den Fällen, in denen die aus den Messwerten ermittelte Fracht kleiner als die Anzahl der angeschlossenen Einwohner war, wurde auf die letztgenannte Größe zurückgegriffen. Dabei wurden mangels Verfügbarkeit der aktuellen Einwohnerzahl die Vorjahreswerte herangezogen.

Tabelle 1: Entwicklung der mittleren Einwohnerwerte von 2005 - 2010

Jahr200520062007200820092010
EW2.720.9012.740.4472.753.7122.802.0432.807.7882.728.460

 

 

3 Klärschlamm (19 08 05)

3.1 Neuschlamm

3.1.1 Übersicht

Neuschlamm im Sinne dieser Abfallbilanz umfasst Schlamm aus laufendem Betrieb sowie aus regelmäßig betriebenen Schlammplätzen.

Tabelle 2: Übersicht Neuschlammanfall 2006 – 2010

AbfallartEinheit20062007200820092010Bemerkungen

Schlammanfall
stabilisiert

[tTR]45.31945.09345.96242.64641.740stabilisierter Klärschlamm ohne Fremdschlämme
davon Einbringung in Zwischenlager[tTR]2.0821.5962.7642.390993
[t]142.165116.079248.131148.66062.977
Rohschlamm extern entsorgt[tTR]533623875575690KA Hagen-Boele zur Stora Enso Kabel
[t]40.24841.24741.07141.96040.827
entwässerter KS zur Verbrennung[tTR]44.94343.17642.64940.17441.122inkl. Entnahme Zwischenlager, ohne Altschlamm, ohne getrockneten KS und Grünschnitt, die als Konditionierungsmittel eingesetzt wurden
[t]153.129161.375157.926160.772158.377
getrockneter KS zur Verbrennung[tTR]2.4612.2052.4922.412b2.025b mit 1.350 tTR Trockengranulat, das als Konditionierungsmittel in der WFA E mitverbrannt wurde
[t]2.9212.4152.5242.5392.132

3.1.2 Rohschlamm

Insgesamt fielen im Jahre 2010 auf den Ruhrverbandskläranlagen 73.029 tTR Rohschlamm inklusive 5.774 tTR Co-Substrate und 2,6 tTR von einer ruhrverbandsfremden Kläranlage an. 690 tTR Rohschlamm wurden zur Weiterbehandlung an eine nicht verbandseigene Kläranlage abgegeben.

Tabelle 3:            Rohschlammmengen*) der Jahre 2004 – 2010 (Angaben in tTR)

Regionalbereich2004200520062007200820092010
Nord15.79616.44416.07915.92315.86615.15014.873
Süd10.6599.78610.85511.91111.59410.2169.216
Mitte26.44219.72220.78221.71221.66619.04517.239
West31.79330.42132.27830.79232.12129.93731.702
Summe84.69076.37379.99480.33881.24774.34873.029
davon Co-Substrate3645964424.5744.8055.7915.774
Anteil in %0,43 %0,78 %0,55 %5,69 %5,91 %7,79 %7,91 %

*) einschließlich aerob stabilisierter Schlämme und Fremdschlämme (z.B. Co-Substrate, Fäkal- und Deponieschlämme)

 

3.1.3 Stabilisierter Schlamm

70.012 tTR Rohschlamm wurden in RV-Faulbehältern behandelt. Die Feststoffabnahme durch anaerobe Stabilisierung betrug ca. 44 %. Insgesamt standen 41.996 tTR anaerob und aerob stabilisierter Klärschlamm, Rohschlamm zur Entwässerung und angenommener Fremdschlamm zur Entsorgung an. Die Entwicklung der letzten Jahre ist in Abbildung 1 dargestellt.

Tabelle 4: Stabilisierte Schlammmengen (Angaben in tTR)

Regionalbereichnach anaerober
Stabilisierung*)
nach aerober
Stabilisierung **)
Annahme von
stabilisierten
Fremdschlamm
Summe
Nord8.1591.5212569.936
Süd5.13925505.394
Mitte9.40411709.521
West16.882263017.145
Summe39.5842.15625641.996

*) einschließlich Rohschlamm zur Entwässerung

**) nur Schlamm, der nicht zur Weiterbehandlung im Faulbehälter an eine andere KA verbracht wurde; einschließlich Schlamm aus Schönungsteichen

Einwohnerspezifisch entspricht dies einer Menge von 15,30 kgTR/EW*a im Bilanzjahr 2010 (2009: 15,19 kgTR/EW*a).

Abbildung 1: Klärschlammanfall nach Stabilisierung ohne Fremdschlamm, inkl. Rohschlamm zur Entwässerung
Abbildung 1: Klärschlammanfall nach Stabilisierung ohne Fremdschlamm, inkl. Rohschlamm zur Entwässerung

3.1.4 Faulgas

Ein großer Teil der organischen Inhaltsstoffe aus dem Rohschlamm wird in Faulgas umgewandelt. 2010 entstanden 28.026.652 m³N Faulgas. Seit 2005 werden die dokumentierten Faulgasmengen gezielt geprüft und im Energiepass dokumentiert. Der Faulgasanfall in Abhängigkeit der zugeführten organischen Rohschlammenge inkl. Co-Substrate der vergangenen Jahre ist in Abbildung 2 abgebildet. Siehe dazu auch Anlage 9.

Abbildung 2: Faulgasanfall abhängig von organischer Rohschlammmenge inkl. Co-Substrate 2005 – 2010
Abbildung 2: Faulgasanfall abhängig von organischer Rohschlammmenge inkl. Co-Substrate 2005 – 2010

3.1.5 Entsorgungswege des Klärschlammes

3.1.5.1 Übersicht

Im Jahr 2010 fielen insgesamt 41.966 tTR stabilisierter Klärschlamm inkl. Fremdschlamm an. Zusätzlich wurden 2.144 tTR aus Schlammplätzen entnommen. Gleichzeitig wurden 993 tTR zur Entwässerung auf Schlammplätzen zwischengelagert. Es wurden 690 tTR Rohschlamm an die Kläranlage der Papierfabrik Stora Enso Kabel GmbH & Co. KG abgegeben. Somit sind 43.147 tTR stabilisierter Neuschlamm endgültig entsorgt worden. Abbildung 3 zeigt die Entwicklung der Neuschlammentsorgung seit 2003. Die Verbrennung ist seit 2003 der dominante Entsorgungsweg. Seit dem 31.05.2005 findet keine Deponierung und seit dem Jahr 2007 auch keine landwirtschaftliche Verwertung mehr statt, daher finden diese Entsorgungswege keine besondere Betrachtung mehr.
 

Abbildung 3: Entsorgungswege des Neuschlamms
Abbildung 3: Entsorgungswege des Neuschlamms

 

In der Anlage 2 sind die Entsorgungswege des stabilisierten Klärschlammes für das Jahr 2010 je Regionalbereich dargestellt. Der Übersichtlichkeit halber sind nur die Entsorgungswege des Neuschlammes aus dem laufenden Betrieb abgebildet. Ferner wurden die Rohschlammwege von kleineren zu den mitbehandelnden größeren Kläranlagen außer Acht gelassen.


3.1.5.2 Verbrennung

Insgesamt wurden 43.147 tTR Neuschlamm (41.003 tTR aus dem laufenden Betrieb sowie 2.144 tTR aus regelmäßig betriebenen Schlammplätzen) in Verbrennungsanlagen entsorgt.

Abbildung 4: Thermisch beseitigte Klärschlämme
Abbildung 4: Thermisch beseitigte Klärschlämme

 

Die Verbrennung von Neuschlamm hat in den Jahren 2001 – 2006 in erheblichem Umfang zugenommen. Der Klärschlamm wurde in 2010 in fünf Anlagen thermisch behandelt, wobei die Kraftwerke der EVONIK, Lippewerk und BAV Aufbereitung Herne GmbH (BAV) nur mit Trockengranulat aus Hattingen beliefert wurden. Der größte Abnehmer ist die WFA Elverlingsen (WFA E), die 70 % der RV-Klärschlämme in entwässerter Form entsorgt. Die restlichen Klärschlammmengen wurden an die SVA Buchenhofen (SVA B) abgegeben.


Tabelle 5:            Verteilung des Klärschlamms auf verschiedene Verbrennungsanlagen in 2010

RegionalbereichWFA ESVA BEVONIK
Herne /
Lünen
Lippe-
werk
RVG bzw.
BAV
Herne
Summe
in tTREntwässerter KlärschlammTrockengranulat


Nord10.15910.159
Süd5.7705.770
Mitte7.8031.7259.528
West6.2889.4236182791.08217.690
Summe30.02011.1486182791.08243.147
Summe41.1681.97943.147

 

3.1.5.3 Trocknung Hattingen

Insgesamt wurden 2.025 tTR Neuschlamm zur Trocknung in Hattingen angeliefert, getrocknet und anschließend verbrannt. 

Abbildung 5: Annahme von Klärschlämmen in der Klärschlammtrockung Hattingen
Abbildung 5: Annahme von Klärschlämmen in der Klärschlammtrockung Hattingen

 

3.1.5.4 Zwischenlagerung in Schlammplätzen

Insgesamt wurden 993 tTR Neuschlamm in Schlammplätzen zur Entwässerung zwischengelagert und 2.144 tTR aus Vorjahren, die in Schlammplätzen zwischengelagert waren, endgültig entsorgt. Der Bestand in den Schlammplätzen hat sich damit in 2010 um 1.151 tTR verringert.

Tabelle 6:             Zwischenlagerung von Neuschlamm auf Schlammplätzen (Angaben in tTR)

RegionalbereichEintrag SPAustrag SPDifferenz
Nord402-586-184
Süd585-1.061-476
Mitte000
West6-497-491
Summe993-2.144

-1.151

 Die Bilanzsumme seit 2003 beträgt 993tTR.

 

Abbildung 6: Ein- und Austrag von Klärschlämmen auf den Schlammplätzen des RV seit 2003
Abbildung 6: Ein- und Austrag von Klärschlämmen auf den Schlammplätzen des RV seit 2003

 

3.1.5.5 Schlamabgabe an andere Kläranlagen

690 tTR Rohschlamm der KA Hagen-Boele wurden zur Weiterbehandlung an eine nicht verbandseigene Kläranlage (KA der Papierfabrik Stora Enso Kabel GmbH & Co. KG in Hagen) abgegeben. Die Entsorgung dieses Klärschlammes erfolgt gemeinsam mit dem Klärschlamm aus dem Werksabwasser und teilt sich in vier Entsorgungswege auf:

- Verbrennung

·         zur AVR in Duiven, Holland,

·         zur RWE Power AG im Kraftwerk Frimmersdorf,

·         zur Wienerberger GmbH, Buldern (Ziegelherstellung),

- in die Rekultivierung

zur Fa. Harz-Humus Recycling GmbH in Quedlingburg.

 

3.2 Altschlamm und Entsorgungswege

Altschlamm beschreibt Klärschlamm, der in der Vergangenheit in Deponien und in Schlammplätzen, deren Betrieb durch keine regelmäßigen oder vollständigen Leerungen gekennzeichnet war (sog. Altschlammplätze), abgelagert worden ist.
Deponien sind abfallrechtlich zugelassene Abfallentsorgungsanlagen, in denen Abfälle zeitlich unbegrenzt oberirdisch abgelagert werden.

Altschlammplätze sind Klärschlammablagerungen, die nicht als Deponien nach Abfallrecht zugelassen sind.

In 2010 wurde aus dem SP Wälkesberg 1.992 ttr zur WFA E verbracht.

 

4 Sandfanggut (19 08 02)

Insgesamt fielen auf den Kläranlagen des Ruhrverbands 3.521 t (1.972 ttr) Sandfanggut (SFG) an. Einwohnerspezifisch entspricht dies einer Menge von 1,29 kgSFG/EW*a bzw. 0,72  kgTRSFG/EW*a. Die Verwertungsquote lag bei 58 %, 42 % wurden in die Müllverbrennungsanlage Hagen verbracht. Die Entsorgung erfolgte über nachfolgend aufgezeigte Entsorgungswege.

Tabelle 7:             Entsorgtes Sandfanggut (SFG) im Jahr 2010

SFG in
t Feuchtmasse
SFG in
t Trockenmasse
Anteil des SFG in %
der Feuchtmasse

Verwertung/
Aufbereitung

2.0521.14958
Verbrennung1.46982342
Summe3.5211.972

100

 

 

Die in der Abbildung 7 dargestellte Mengenentwicklung zeigt einen deutlichen Rückgang der Sandfanggutmengen seit 1998. Einen wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung leistet der vermehrte Einsatz von Sandwäschern. In den Vorjahren wurden 38 % (2004) bis 66 % (2002) der anfallenden Menge noch auf RV-Deponien abgelagert. Die Mengen wurden nicht gewogen sondern z. T. geschätzt. Mit der Entsorgung über Fremdfirmen und der damit verbundenden Verwiegung ergab sich, dass die Sandfangmengen geringer sind als ursprünglich veranschlagt.

Abbildung 7: Sandfanggutentsorgung, Mengen und Entsorgungswege
Abbildung 7: Sandfanggutentsorgung, Mengen und Entsorgungswege

 

5 Rechengut (19 08 01)

Insgesamt fielen auf den Kläranlagen des Ruhrverbands 4.988 t (1.588 tTR) Rechengut (RG) an. Einwohnerspezifisch entspricht dies einer Menge von 1,83 kgRG/EW*a bzw. 0,58  kgTRRG/EW*a. Im Gegensatz zu den Vorjahren wurde hier mit einem mittleren TR-Gehalt von 32 % gerechnet (siehe Kap. 2). Für die KA Hattingen wurde wegen der Besonderheit der Entwässerung mit 51 % gerechnet, hier werden die TR-Gehalte des mittels einer Rechengutpresse (Vetter VR 60) entwässerten Rechengutes mehrmals monatlich gemessen. Die Entsorgung erfolgte über nachfolgend aufgezeigte Entsorgungswege.

Tabelle 8:             Entsorgtes Rechengut (RG)

RG in t FeuchtmasseRG in t TrockenmasseAnteil des RG in % der Feuchtmasse
Verbrennung4.9881.588100
Verwertung000
Summe4.9881.588100


Die in der Abbildung 8 dargestellte Mengenentwicklung zeigt einen Rückgang des Rechengutes bis 2003. Einen wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung leistet der vermehrte Einsatz von Rechengutpressen.

In 2010 wurde im Vergleich zu 2009 998 t Rechengut weniger entsorgt. 100 % des gesamten Rechengutes wurden verbrannt.

Folgende Einzeleffekte sind hervorzuheben:

• In 2009 war die Rechengutpresse der KA Essen-Kupferdreh über einen   längeren Zeitraum defekt, so dass ungepresstes Rechengut entsorgt wurde. Bei einem Vergleich mit den Jahren 2008 und 2010 waren dies 100 t Mehranfall in 2009.

• In 2010 wurde eine Rechengutpresse im Pumpwerk Oberhausen Kewerstr. eingebaut. Die Reduzierung von 2009 auf 2010 beträgt 100 t.

• Da der TR-Gehalt des Rechengutes nicht regelmäßig bestimmt wird, kann keine Aussage darüber getroffen werden, ob die weitere Reduzierung mit einer besseren Entwässerung des Rechengutes zusammenhängt oder andere Effekte eine Rolle spielen.

 

 

Abbildung 8: Rechengutentsorgung, Mengen, Entsorgungswege
Abbildung 8: Rechengutentsorgung, Mengen, Entsorgungswege

6 Flusssedimente (19 13 02)

In 2010 sind keine Sedimente angefallen.  

7 Mäh- und Treibgut (19 09 01)

In 2010 fielen 93 m³ Elodea als Treibgut sowie 6.377 m³ sonstiges Treibgut an.

Tabelle 9:             Angefallenes Mäh- und Treibgut

Anfallstelle

Elodea Mähgut

[m³]

Elodea Treibgut

[m³]

sonstiges Treibgut

[m³]
Hengsteysee
-
93,1 (18,6 t)**
3.312
Harkortsee
-
-
1.440
Stiftsmühle
-
-
1.560
Kemnader See*
-      
-
-
Baldeneysee
      -
-
50,9 (22,7 t)***
Kettwiger See*
-
-
-
Hennetalsperre
-
-
-
Sorpetalsperre
-
-
-
Möhnetalsperre
-
-
1,4 (0,3 t)***
Verse-, Ennepe-, Fürwiggetalsperre
-
-
11,7 (4,7 t ***
Biggetalsperre
-
-
Summe
      -
93)
12.471

 

*              Kein Treibgutanfall, da Überfallwehre vorhanden sind.

**                Umrechnungsfaktor 0,2 t/m³

***           Die angegebenen Tonnagen wurden mit Hilfe der Angaben der Seite https://www.statistik.bayern.de/erhebungen/00067.php in Volumina umgerechnet.

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