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Abfallbilanz 2009

Abfallbilanz 2009 gemäß § 5c LabfG

1 Einleitung
Die Abfallbilanz beinhaltet Art, Menge und Verbleib der angefallenen und entsorgten Abfälle einschließlich deren Verwertung. Sie muss jährlich für das vorangegangene Jahr erstellt und in geeigneter Weise der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Sie ist auf Verlangen den zuständigen Abfallwirtschaftsbehörden vorzulegen. Soweit Abfälle nicht verwertet werden, ist dies zu begründen.

Laut § 20 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes und dem Abfallgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (§ 5c LAbfG) sind die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger zur Erstellung von Abfallbilanzen verpflichtet.

Der Ruhrverband ist gemäß § 5 Abs. 8 LAbfG der für die Entsorgung der bei der Abwasserreinigung anfallenden Klärschlämme und sonstigen festen Stoffe zuständige öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger und hat somit für diesen Bereich jedes Jahr eine Abfallbilanz zu erstellen. Diese wird hiermit für das Jahr 2009 vorgelegt.

In den Verbandsanlagen (Kläranlagen, Entwässerungsanlagen, Niederschlagswasserbehandlungsanlagen, Pumpwerke und Stauseen) fallen folgende vom Ruhrverband zu entsorgende Abfallarten an:

AbfallartAbfallschlüssel
Klärschlamm19 08 05
Rechengut19 08 01
Sandfanggut19 08 02
Treibgut, Mähgut19 09 01
Flusssedimente19 13 02

Die Angaben über Art, Menge und Verbleib der angefallenen und entsorgten Abfälle sind in der beiliegenden Abbildung Abfallbilanz 2009 dargestellt (Anlage 1).

Der Hauptanteil der zu entsorgenden Reststoffe fällt bei der Reinigung der den Ruhrverbandskläranlagen zugeleiteten Abwässer von Kommunen und Industrie an. Dazu zählt insbesondere Klärschlamm.

Der überwiegende Teil des Klärschlamms wird durch Faulung stabilisiert. Das dabei entstehende Faulgas wird in großen Teilen für Betriebszwecke, insbesondere das Aufwärmen des Rohschlamms für den Faulprozess, aber auch für die Heizung der Betriebsgebäude und zur Erzeugung elektrischer Energie bzw. von Druckluft für die Belebungsbecken eingesetzt. Damit wird der unter den jeweiligen anlagenspezifischen Randbedingungen wirtschaftlich nutzbare Energiegehalt der Klärschlämme verwertet.

2 Umrechnungsfaktoren

Die ATV-Arbeitsgruppe 3.11.2 nennt in ihrem Arbeitsbericht (siehe KA 11/96) mittlere Trockenrückstände (TR) für Rechen- und Sandfanggut. Demnach verfügt ungepresstes Rechengut über einen TR von 8 % und entwässertes über einen TR von mindestens 25 %, im Mittel 29 %.

Im Rahmen des Rechengutkonzeptes wurden für 26 Kläranlagen des RV, auf denen 84 % des Rechenguts anfallen, Analysen durchgeführt. Die ermittelten TR-Gehalte wichen von den bisher zu Grunde gelegten 40 % für entwässertes Rechengut ab. Der gewichtete Mittelwert liegt bei 32 % und wird für diese Abfallbilanz angewandt.

Für die vorliegende Bilanz wurde die Feuchtmasse Sandfanggut jeweils mit dem Mittelwert TR = 56 % in Trockenmasse umgerechnet (vgl. ATV-Arbeitsgruppe 3.11.2).

Die Berechungen der spezifischen Massen für Rohschlamm, Sandfang- und Rechengut basieren auf dem Einwohnerwert EWBSB5 von 2.807.788 (BSB5 Mittelwerte, Einwohnerzahl 2.078.058, Stand 30.06.2009).

Abbildung 1: Entwicklung der mittleren Einwohnerwerte von 2005 - 2009 (EW und EGW gerechnet aus Summe der Mittelwerte der BSB5-Zulauffrachten aller RV-Kläranlagen)

 

3           Klärschlamm (19 08 05)

3.1 Neuschlamm

3.1.1 Übersicht



Neuschlamm im Sinne dieser Abfallbilanz umfasst Schlamm aus laufendem Betrieb sowie aus regelmäßig betriebenen Schlammplätzen.

Tabelle 1: Übersicht Neuschlammanfall 2005 – 2009

AbfallartEinheit20052006200720082009Bemerkungen

Schlammanfall
stabilisiert

[tTR]43.72745.31945.09345.96242.646stabilisierter Klärschlamm ohne Fremdschlämme
davon Einbringung in Zwischenlager[tTR]2.5912.0821.5962.7642.390
[t]142.165202.151116.079248.131148.660
Rohschlamm extern entsorgt
[tTR]588533623875575KA Hagen-Boele zur Stora Enso Kabel
[t]40.24842.98641.24741.07141.960
entwässerter KS zur Verbrennung[tTR]45.42144.94343.17642.64940.174inkl. Entnahme Zwischenlager, ohne Altschlamm, ohne getrockneten KS und Grünschnitt, die als Konditionierungsmittel eingesetzt wurden
[t]153.129165.778161.375157.926160.772
getrockneter KS zur Verbrennung[tTR]2.757b2.4612.2052.4922.412cb  3.983 tTR gesamt, der Rest wurde teilweise als Konditionierungsmittel eingesetzt und deponiert
[t]2.9212.6222.4152.5242.539c mit 1.350 tTR Trockengranulat, das als Konditionierungsmittel in der WFA E mitverbrannt wurde

3.1.2 Rohschlamm

 

Insgesamt fielen im Jahre 2009 auf den Ruhrverbandskläranlagen 74.348 tTR Rohschlamm inklusive 5.791 tTR Co-Substrate an. 575 tTR Rohschlamm wurden zur Weiterbehandlung an eine nicht verbandseigene Kläranlage abgegeben und 38 tTR Rohschlamm direkt zur Zwischenlagerung auf Schlammplätze verbracht.

Tabelle 2:            Rohschlammmengen*) der Jahre 2003 – 2009 (Angaben in tTR)

Regionalbereich2003200420052006200720082009
Nord16.55815.79616.44416.07915.92315.86615.150
Süd10.81710.6599.78610.85511.91111.59410.216
Mitte19.43326.44219.72220.78221.71221.66619.045
West29.05931.79330.42132.27830.79232.12129.937
Summe75.86784.69076.37379.99480.33881.24774.348

*) einschließlich aerob stabilisierter Schlämme und Fremdschlämme (z.B. Co-Substrate, Fäkal- und Deponieschlämme)

 

3.1.3 Stabilisierter Schlamm

70.635 tTR Rohschlamm wurden in RV-Faulbehältern behandelt. Die Feststoffabnahme durch anaerobe Stabilisierung betrug ca. 44 %. Insgesamt standen 42.757 tTR anaerob und aerob stabilisierter Klärschlamm inklusive angenommener Fremdschlamm zur Entsorgung an. Die Entwicklung der letzten Jahre ist in Abbildung 2 dargestellt.

Tabelle 3:             Stabilisierte Schlammmengen (Angaben in tTR)

Regionalbereichnach anaerober
Stabilisierung*)
nach aerober
Stabilisierung **)
Annahme von
stabilisierten
Fremdschlamm
Summe
Nord7.894,91.383,4108,69.386,9
Süd5.050,51.307,406.357,9
Mitte9.490,1151,109.641,2
West17.110,7257,92,317.370,9
Summe39.5463.10011142.757

*) einschließlich Rohschlamm zur Entwässerung

**) nur Schlamm, der nicht zur Weiterbehandlung im Faulbehälter an eine andere KA verbracht wurde; einschließlich Schlamm aus Schönungsteichen

Einwohnerspezifisch entspricht dies einer Menge von 15,19 kgTR/EW*a im Bilanzjahr 2009 (2008: 16,41 kgTR/EW*a).

Abbildung 2: Klärschlammanfall nach Stabilisierung ohne Fremdschlamm, inkl. Rohschlamm zur Entwässerung

3.1.4 Faulgas

Ein großer Teil der organischen Inhaltsstoffe aus dem Rohschlamm wird in Faulgas umgewandelt bzw. hydrolysiert. 2009 entstanden 25.912.959 m³N Faulgas. Der Faulgasanfall der vergangenen Jahre ist in Abbildung 3 abgebildet.

Tabelle 4:             Angefallene Faulgasmengen in 2009

RegionalbereichMenge
[m³N]
Verwertungsquote
[%]
Nord5.540.230,692,8
Süd2.969.555,990,3
Mitte6.185.009,893,8
West11.218.163,099,0
Summe25.912.959

95,4

Das Faulgas wird auf den Kläranlagen zu 89 % in BHKW’s, zu 9 % über Heizungen und zu 2 % in der Trocknung Hattingen verwertet.

Abbildung 3: Faulgasanfall aufgeteilt auf die Regionalbereiche 2005 – 2009

Seit 2005 werden die dokumentierten Faulgasmengen durch TEA/Verfahrenstechnik geprüft und im Energiepass dokumentiert.

Die Tabelle 5 gibt die Faulgasmengenentwicklung der Jahre 2005 bis 2009 in den Regionalbereichen wieder.

Tabelle 5: Faulgasmengenentwicklung von 2005 bis 2009 in %

2005-20062006-20072007-20082008-2009Entwicklung
2005-2009
Nord19,26,510,6-4,434,3
Süd-1,22,42,3-4,0-0,6
Mitte-2,54,03,8-13,0-8,4
West-0,713,2-2,2-6,42,9
Entwicklung
gesamt
2,18,22,2-7,44,6

Folgende Einzeleffekte sind hervorzuheben:

  • Die Rohschlammmengen sind – wahrscheinlich konjunkturbedingt - von 2008 auf 2009 um 8,5 % gesunken. Dies führt zwangsläufig auch zum Rückgang der Faulgasproduktion.
  • Ende 2005 wurden im Regionalbereich Nord anaerobe IC-Reaktoren auf den KA Arnsberg-Neheim und KA Arnsberg-Wildshausen in Betrieb genommen. Dadurch ergab sich eine kontinuierliche Steigerung der Faulgasproduktion.
  • Seit 2007 führt die Co-Vergärung von Küchen- und Speiseabfällen in Kläranlagen der Regionalbereiche Mitte und West zu einer erhöhten Faulgasproduktion.

 

3.1.5 Entsorgungswege des Klärschlammes

3.1.5.1 Übersicht

Im Jahr 2009 fielen insgesamt 42.757 tTR stabilisierter Klärschlamm inkl. Fremdschlamm an. Zusätzlich wurden 2.220 tTR aus Schlammplätzen entnommen. Gleichzeitig wurden 2.390 tTR zur Entwässerung auf Schlammplätzen zwischengelagert. Es wurden 575 tTR Rohschlamm an die Kläranlage der Papierfabrik Stora Enso Kabel GmbH & Co. KG abgegeben. Somit sind 42.586 tTR stabilisierter Neuschlamm endgültig entsorgt worden. Abbildung 4 zeigt die Entwicklung der Neuschlammentsorgung seit 2003. Die Verbrennung ist seit 2003 der dominante Entsorgungsweg. Seit dem 31.05.2005 findet keine Deponierung und seit dem Jahr 2007 auch keine landwirtschaftliche Verwertung mehr statt, daher finden diese Entsorgungswege keine besondere Betrachtung mehr.

Abbildung 4: Entsorgungswege des Neuschlamms

3.1.5.2 Verbrennung

Insgesamt wurden 42.586 tTR Neuschlamm (40.366 tTR aus dem laufenden Betrieb sowie 2.220 tTR aus regelmäßig betriebenen Schlammplätzen) in Verbrennungsanlagen entsorgt.

Abbildung 5: Thermisch beseitigte Klärschlämme

 

Die Verbrennung von Neuschlamm hat in den Jahren 2001 – 2006 in erheblichem Umfang zugenommen. Der Klärschlamm wurde in 2009 in fünf Anlagen thermisch behandelt, wobei die Kraftwerke der EVONIK, Lippewerk und BAV Aufbereitung Herne GmbH (BAV) nur mit Trockengranulat aus Hattingen beliefert wurden. Der größte Abnehmer ist die WFA Elverlingsen (WFA E), die 67 % der RV-Klärschlämme in entwässerter Form entsorgt. Die restlichen Klärschlammmengen wurden an die SVA Buchenhofen (SVA B) abgegeben.

Tabelle 6:            Verteilung des Klärschlamms auf verschiedene Verbrennungsanlagen in 2009

RegionalbereichWFA ESVA BEVONIK
Herne /
Lünen
Lippe-
werk
RVG bzw.
BAV
Herne
Summe
in tTREntwässerter KlärschlammTrockengranulat


Nord10.034---10.034
Süd7.267---7.267
Mitte7.9901.651--9.641
West2.28912.29321614470215.644
Summe27.580
13.944216
144
70242.586

 

3.1.5.3 Trocknung Hattingen

Insgesamt wurden 2.632 tTR Neuschlamm (2.632 tTR aus dem laufenden Betrieb sowie 0 tTR aus regelmäßig betriebenen Schlammplätzen) zur Trocknung in Hattingen angeliefert. 2.412 tTR wurden getrocknet und anschließend verbrannt.

 

Abbildung 6: Annahme von Klärschlämmen in der Klärschlammtrockung Hattingen

 

3.1.5.4 Zwischenlagerung in Schlammplätzen

Insgesamt wurden 2.390 tTR Neuschlamm in Schlammplätzen zur Entwässerung zwischengelagert und 2.220 tTR aus Vorjahren, die in Schlammplätzen zwischengelagert waren, endgültig entsorgt. Der Bestand in den Schlammplätzen hat sich damit in 2009 um 171 tTR erhöht.

Tabelle 7:             Zwischenlagerung von Neuschlamm auf Schlammplätzen (Angaben in tTR)

RegionalbereichEintrag SPAustrag SPDifferenz
Nord1.027,51.00423,5
Süd985,91.215,7-229,8
Mitte000
West3770377
Summe2.390,42.219,7

170,7

 

 

Abbildung 7: Ein- und Austrag von Klärschlämmen auf den Schlammplätzen des RV seit 2003

 

3.1.5.5 Schlamabgabe an andere Kläranlagen

575 tTR Rohschlamm der KA Hagen-Boele wurden zur Weiterbehandlung an eine nicht verbandseigene Kläranlage (KA der Papierfabrik Stora Enso Kabel GmbH & Co. KG in Hagen) abgegeben. Die Entsorgung dieses Klärschlammes teilt sich in vier Entsorgungswege auf:

- Verbrennung

·         zur AVR in Duiven, Holland,

·         zur RWE Power AG im Kraftwerk Frimmersdorf,

·         zur Wienerberger GmbH, Buldern (Ziegelherstellung),

- in die Rekultivierung

zur Fa. Harz-Humus Recycling GmbH in Quedlingburg.

 

3.2 Altschlamm und Entsorgungswege

Altschlamm beschreibt Klärschlamm, der in der Vergangenheit in Deponien und in Schlammplätzen, deren Betrieb durch keine regelmäßigen oder vollständigen Leerungen gekennzeichnet war (sog. Altschlammplätze), abgelagert worden ist.

Deponien sind abfallrechtlich zugelassene Abfallentsorgungsanlagen, in denen Abfälle zeitlich unbegrenzt oberirdisch abgelagert werden.

In 2009 wurden insgesamt 887 tTR, davon 507 tTR aus dem SP Meinerzhagen-Windebruch und 380 tTR aus dem SP Wälkesberg, zur Verbrennung in die WFA E verbracht.

 

4 Sandfanggut (190802)

Insgesamt fielen auf den Kläranlagen des Ruhrverbands 3.534 t (1.979 ttr) Sandfanggut (SFG) an. Die Verwertungsquote lag im Jahr 2009 bei 60 %.

Die Entsorgung erfolgte über nachfolgend aufgezeigte Entsorgungswege.

Tabelle 8:             Entsorgtes Sandfanggut (SFG) im Jahr 2009

SFG in
t Feuchtmasse
SFG in
t Trockenmasse
Anteil des SFG in % der Feuchtmasse
Verwertung/Aufbereitung2.125,01.190,160
Verbrennung1.408,7788,940
Summe3.5341.979100

 

 

Die in der Abbildung 8 dargestellte Mengenentwicklung zeigt einen deutlichen Rückgang der Sandfanggutmengen seit 1998. Einen wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung leistet der vermehrte Einsatz von Sandwäschern. In den Vorjahren wurden 38 % (2004) bis 66 % (2002) der anfallenden Menge noch auf RV-Deponien abgelagert. Die Mengen wurden nicht gewogen sondern geschätzt. Mit der Entsorgung über Fremdfirmen und der damit verbundenen Verwiegung ergab sich, dass die Sandfangmengen geringer sind als ursprünglich veranschlagt.

In 2009 wurde im Vergleich zu 2008 149 t Sandfanggut mehr entsorgt. 60 % des gesamten Sandfanggutes wurden verwertet, 40 % in die Müllverbrennungsanlage Hagen verbracht.

Einwohnerspezifisch entspricht dies einer Menge von 1,26 kgFS/EW*a im Bilanzjahr 2009.

Abbildung 8: Sandfanggutentsorgung, Mengen und Entsorgungswege

 

5 Rechengut (19 08 01)

Insgesamt fielen auf den Kläranlagen des Ruhrverbands 5.986 t (1.909 tTR) Rechengut (RG) an. Die Entsorgung erfolgte über nachfolgend aufgezeigte Entsorgungswege.

Tabelle 9:             Entsorgtes Rechengut (RG)

RG in t FeuchtmasseRG in t TrockenmasseAnteil des RG in % der Feuchtmasse
Verbrennung5.155,71.64586
Verwertung830,726414
Summe5.986
1.909100

Die in der Abbildung 9 dargestellte Mengenentwicklung zeigt einen Rückgang des Rechengutes bis 2003. Einen wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung leistet der vermehrte Einsatz von Rechengutpressen.

In 2009 wurde im Vergleich zu 2008 167 t Rechengut mehr entsorgt. 86 % des gesamten Rechengutes wurden verbrannt, 14 % zur Kalihaldensanierung in Thüringen als Kompostierung verwertet.

Einwohnerspezifisch entspricht dies einer Menge von 2,13 kgFS/EW*a im Bilanzjahr 2009.

 

 

Abbildung 9: Rechengutentsorgung, Mengen, Entsorgungswege

6 Flusssedimente (19 13 02)

In 2009 wurden Sedimentmengen von 40.584 t aus verschiedenen Vorbecken der Ennepetalsperre entnommen und auf der ruhrbandseigenen Deponie Iserlohn-Griesenbrauck abgelagert.

7 Mäh- und Treibgut (19 09 01)

In 2009 fielen 2.558 m3 Elodea als Mähgut, 4.584 m³ als Treibgut sowie 12.471 m³ sonstiges Treibgut an.

Tabelle 10:             Angefallenes Mäh- und Treibgut (Elodea)

Anfallstelle

Elodea Mähgut

[m³]

Elodea Treibgut

[m³]

sonstiges Treibgut

[m³]
Hengsteysee
-
4.584 (916,7 t)**
7.514
Harkortsee
-
-
3.030
Stiftsmühle
-
-
1.846
Kemnader See*1.137 (208,4 t)
-
-
Baldeneysee1.421 (305,6 t)
-
65,5 (26,9 t)***
Kettwiger See*
-
-
-
Hennetalsperre
-
-
-
Sorpetalsperre
-
-
-
Möhnetalsperre
-
-
4,2 (0,5 t)***
Verse-, Ennepe-, Fürwiggetalsperre
-
-
-
Biggetalsperre
-
-
11,4 (8,1 t)***
Summe2.558 (514 t)4.584 (916,7 t)
12.471

 

*              Kein Treibgutanfall, da Überfallwehre vorhanden sind.

**                Umrechnungsfaktor 0,2 t/m³

***            Die angegebenen Tonnagen wurden mit Hilfe der Angaben der Seite www.statistik.bayern.de/erhebungen-online/00164/index.php in Volumina umgerechnet.

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